Ein Haus für Kranke, der Patient ein Gast

Das St. Josefs-Krankenhaus Potsdam besteht seit mehr 150 Jahren und hat aufgrund seiner besonderen Lage unmittelbar am Schloss Sanssouci jede einschneidende politische und gesellschaftliche Entwicklung dieser Zeit mit sichtbaren Spuren erlebt und erlitten, ohne auch nur einen einzigen Tag seinen Betrieb zu unterbrechen. Als Teil des Alexianer-Verbundes ist es auch in Zukunft eine verlässliche Größe im Gesundheitswesen der Region.

Näher kann man den Menschen kaum sein

Die Geschichte des Hauses beginnt am 1. Mai 1862. An diesem Tag kamen Barmherzige Schwestern der Borromäerinnen aus Trier nach Potsdam. Sie folgten dem Ruf des Pfarrers der Katholischen Kirchengemeinde St. Peter und Paul Potsdam, Franz Xaver Beyer. Pfarrer Beyer ging es damals darum, Abhilfe für konkrete Not zu schaffen. Diese Not litten Waisenkinder, denen er auf der Straße begegnete. Er nahm sie zunächst in sein eigenes Haus auf und gab ihnen Herberge. Es wurde ihm schnell bewusst, dass er Hilfe brauchte.

Gemeinsam mit den Borromäerinnen entwickelte er das Waisenhaus als bescheidenem Anfang weiter. Zehn Jahre später, im November 1872, wurden die ersten Patienten des neuen St. Josefs-Krankenhauses in zunächst 25 Betten gepflegt. Seitdem hat das Krankenhaus seinen Betrieb nicht ein einziges Mal unterbrochen, auch nicht, als es in der schrecklichen Kriegsnacht vom 14. auf den 15. April 1945 fünf Bombentreffer erhielt.

Das Josefs gehört zu Potsdam

Das Krankenhaus reicht durch alle Epochen der jüngeren deutschen Geschichte bis in unsere Zeit, stets getragen von christlichen Werten, von denen der Dienst am Nächsten, vor allem an alten, kranken und behinderten Menschen, an erster Stelle steht. Das christliche Profil des Hauses wird von St. Josef, dem Schutzpatron, vorgegeben. Immer geht es darum, dass der Mensch, indem er die Kraft seines Körpers und seines Geistes einsetzt, sein eigenes Leben verwirklicht, seine Persönlichkeit entfaltet und das Leben in dieser Welt lebenswert oder doch erträglicher macht.

Auch heute, über 150 Jahre später, gehört das Haus zu den altehrwürdigen Institutionen der Landeshauptstadt und ist doch zugleich ein modernes Dienstleistungsunternehmen für die Gesundheit. Mit der Einbindung des St. Josefs-Krankenhauses in den Unternehmensverbund der Gesellschaften der Alexianerbrüder wurde der sichere Grundstein für den Ausbau der Angebote im neuen Millenium gelegt.

Die Angebote in der Grund- und Regelversorgung richten sich nicht nur an die Stadt, sondern auch an die umliegenden Landkreise. Jährlich werden mehr als 30.000 Patientinnen und Patienten versorgt. Ziel für die kommenden Jahre ist es, die Gesundheitsversorgung von älter werdenden Menschen in der Region Potsdam weiter zu verbessern. Das Potsdamer St. Josefs-Krankenhaus ist damit eine verlässliche Größe im Gesundheitswesen der Landeshauptstadt und des Landes Brandenburg.

Chronik

1861

Am 4. November 1861 konnte in Mietwohnungen neben dem Pfarrhaus und der katholischen Kirche die anfangs spartanische Waisenanstalt eröffnet werden. Die Not der Waisen war für den aus Schlesien stammenden und an die Pfarrei St. Peter und Paul berufenen Pfarrer Franz Xaver Beyer der Anstoß, anlässlich eines Dankgottesdienstes für die Heilung des preußischen Königs und späteren Kaisers Wilhelm I. diese Stunde zu einer Kollekte und einem Aufruf zur Gründung eines Waisenhauses zu nutzen. Sein Vorhaben wurde behördlich gebilligt und von privater Hand unterstützt. Dem Gründungskomitee gehörte unter anderem auch der Generaldirektor der Königlichen Gärten, Herr Dr. Peter Joseph Lenné, an.

1862

Der Hilferuf nach Ordensschwestern führte Barmherzige Schwestern der Borromäerinnen aus dem Mutterhaus in Trier nach Potsdam. Der Ankunftstag der Ordensschwestern, der 1. Mai 1862, wird als Gründungstag des St. Josefs-Krankenhauses bezeichnet. Zehn harte, arbeitsreiche Jahre standen bevor, bis die ersten Kranken im jetzigen "St. Josefs" Aufnahme finden konnten.

1866

Pfarrer Beyer wurde das Grundstück in der Zimmerstraße mit den Häusern Nummer 3 und Nummer 4 für nur 13.000 Taler angeboten.

1867

Am 24. September begann Pfarrer Beyer mit dem ersten Spatenstich den Neubau.

1868

Im Oktober war feierliche Einweihung des Hauses und erhielt den Namen "St. Josef-Waisenhaus", in dem etwa 50 Waisenkinder und 8 Ordensschwestern eine angemessene Unterkunft hatten. Während der Choleraepidemie 1866 und den Kriegsjahren 1866 und 1870/71 schonten die Schwestern sich nicht, ihr Vorbild aktiver Caritas brachte ihnen Anerkennung und Hochachtung ein. Auf einer Festpredigt nach Beendigung des Krieges 1870/71 verkündete Pfarrer Beyer seinen Plan eines Krankenhausbaus neben dem Waisenhaus. Durch den chronischen Geldmangel bedingt, wurde auf den Rat der Oberin ein Kompromiss gefunden: die Waisen sollten in das Haus Zimmerstraße 4 verlegt und das Waisenhaus zum Krankenhaus umgebaut werden. Viele Widerstände waren zu überwinden, bis im Oktober 1872 die Kinder in das neue Waisenhaus in der Zimmerstraße 4 umzogen.

1872

Im November wurde das Hauptgebäude in "St. Josefs-Krankenhaus" umbenannt und mit 25 Betten eröffnet. Die Zahl der Aufnahmesuchenden im Krankenhaus stieg ständig, so dass

1877

Erweiterungsbauten erforderlich wurden. Begonnen wurde mit dem Kapellenbau im Frühjahr 1876 unter Leitung des Hofbaumeisters Petzholtz, danach wurde die Lücke zwischen Kapelle und Hauptgebäude durch den Neubau mehrerer Krankenzimmer geschlossen, so dass die Bettenzahl auf 50 erhöht wurde.

1880

wurde das Grundstück in der Zimmerstraße 5 günstig erworben. Das neue Haus erhielt den Namen "St. Maria" und wurde zunächst mit 25 Betten für Rekonvaleszenten eingerichtet, Gesamtbettenzahl somit 75.

1881/96

Das Waisenhaus wurde 1881, 1891 und 1896 beträchtlich erweitert und mehrfach von Grund auf renoviert. Der ursprüngliche Name "St. Josef-Waisenhaus" wurde in "St. Carolus" umbenannt und neben Kindern teils vom Personal, teils von der Haushaltsschule, dem späteren "Pensionat", mehr und mehr benutzt.

1885/92

Am 15.12. konnte der zweite kostspielige Anbau (Westflügel mit Küche, Klausur, OP- und Röntgenräumen, Station IV und V) eingeweiht werden. Die Bettenzahl erhöht sich auf 150. Bis 1892 entstehen Kinderstation, Freilufthallen, Wirtschaftsgebäude, Handwerksräume und Stallungen für Nutzvieh.

1892

Am 13. Juli verstarb Pfarrer Beyer. Sein Nachfolger, Kuratus Paul Jende aus Breslau, trat das Amt der Seelsorge in der Pfarrei und die Leitung des St. Josefs-Hauses mit seinen verschiedenen karitativen Zweigen an. Pfarrer Paul Jende vollendete den Anschluss des Krankenhauses an die Kanalisation. Es wurden Bade- und Gymnastikräume sowie 1902 das "Röntgen-Kabinett" eingerichtet. Das Haus St. Maria wurde als Krankenhaus für Infektionskranke bestimmt.

1908

wurde Pfarrer Dr. jur. can. Georg Bertram als Nachfolger berufen. Es begannen die Vorbereitungen für den dritten großen Krankenhausumbau.

1911

Am 1. Mai begannen die Bauarbeiten bei gleichzeitiger Weiterführung des Krankenhausbetriebes, so dass im Oktober die neue Heizungsanlage in Betrieb genommen werden konnte. Abschluss der Bauarbeiten war im Juni 1912, die Einweihung wurde zusammen mit dem 50jährigen Jubiläum gefeiert. Das Haus besaß jetzt über 200 Betten, alles war von Grund auf renoviert, mit elektrischem Licht und fließendem Wasser versehen, sanitäre Anlagen waren verbessert oder neu installiert worden, ein elektrischer Personenaufzug war vorhanden, die Kommunikation reichte mittels einer neuen AEG-Telefonanlage bis ins Krankenzimmer. Das Kernstück war die neue Hochdruckzentralheizung, die alle Gebäude mit Wärme und Warmwasser versorgte.

1913 und 1914

Das zweite große Bauunternehmen während der Amtszeit von Pfarrer Dr. Bertram betraf das Kinderheim, das vom St. Josefs-Krankenhaus materiell und personell versorgt wurde. Es wurde 1913 abgerissen und der Neubau am 23. April 1914 unter dem Namen "St. Georg" mit einer modernen Infrastruktur sowie umgebenden Spiel- und Sportplätzen errichtet. Während der Kriegsjahre blieb das Krankenhaus unbehelligt, sechs Ordensschwestern wurden als Kriegsschwestern an die Front geschickt. Potsdam wurde Lazarettstadt. Die chirurgische Station 11 wurde für Schwerverwundete, das Pensionat und Teile des Isolierhauses für Leichtverletzte und Rekonvaleszenten eingerichtet. Rot-Kreuz-Helferinnen wurden in mehrwöchigen Kursen ausgebildet, dies war der Beginn für die spätere Krankenschwesternschule, denn die Haushaltungsschule war aufgelöst worden.

1925

Am 20. August wurde Pfarrer Karl Warnecke als Nachfolger von Pfarrer Bertram berufen. In dieser Zeit wurden das Pensionat von St. Carolus und das 1-Haus St. Maria architektonisch miteinander verbunden, um notwendige Wirtschafts-, Unterrichts- und Wohnräume sowie eine Lehrküche zu gewinnen; sie gehörten zum Pensionat, in dem die Haushaltungsschule wieder florierte. Bedeutsam war der Kauf des Grundstückes in der Zimmerstraße Nr. 6. Ein Teil davon wurde als Mariengarten den Ordensschwestern zwecks Erholung überlassen.

1926

wurde der durch Geldmangel ins Stocken geratene Einbau eines elektrischen Personenaufzugs vollendet, St. Carolus aufgestockt und mit St. Franziskus baulich verbunden, ein Archivraum neben der Kapelle eingerichtet, die OP-Räume mit Ventilatoren ausgerüstet usw.

1933

Nachfolger Pfarrer Warneckes wurde der aus Berlin-Lichterfelde stammende Kurator Johannes Strehl am 21. Juni 1933. In den folgenden Jahren wurden Neuerungen und Verbesserungen vom Kuratorium veranlasst: 1933 wurde die Kapelle umgebaut und räumlich erweitert. Das Haupthaus erhielt als Aufstockung die Station VI für Kinder und Räume für die Geburtshilfe, die von Hebammen und Chirurgen wahrgenommen wurde. Der Inneren Abteilung wurde ein kleinerer Anbau mit einem Aufenthaltsraum für Ärzte zugestanden.

1934

mussten Luftschutzmaßnahmen getroffen werden.

1936 bis 1939

mit der Amtseinführung von Pfarrer Dr. Allendorff aus Berlin-Tegel am 26.10.1936 kehrten Ordnung und Gelassenheit zurück. Bis 1939 wurden u. a. die Büroräume erweitert, ein neuer Röntgenapparat angeschafft, Diätküche und Bäderabteilung verbessert und ein neuer moderner Krankenwagen gekauft. Das Haus Zimmerstraße 6, St. Canisius, wurde jetzt als Wohnhaus für Ärzte und Personal genutzt.

1939 bis 1943

wurde in der Haushaltungsschule, der man inzwischen die staatliche Anerkennung verweigert hatte, im Trakt zwischen St. Carolus und der Inneren Abteilung eine staatliche Rettungsstelle eingerichtet, aus der sich nach dem Krieg die Innere Poliklinik entwickelte. Ab 1943 musste für erkrankte ausländische Arbeiter, zumeist polnische Zwangsverpflichtete, mit etwa 20 Betten eine Baracke im Garten des Grundstückteiles Zimmerstr. 6 errichtet werden.

1945 bis 1947

Am 14. April 1945 hatte das Krankenhaus fünf Bombentreffer erhalten. Der OP-Saal im ersten Stock war nicht mehr benutzbar, die Ausländerbaracke existierte nicht mehr, es gab Tote und Verletzte. Nach zwei Tagen konnte die Dampfheizungsverteilung soweit instandgesetzt werden, dass die Küche wieder warmes Essen bereiten konnte, anschließend einen OP-Raum, alles andere kam später. Wasser wurde aus einem ausgebauten und gut gesicherten Brunnen mittels einer Handpumpe eimerweise gefördert. Die zerstörten Gebäude wurden enttrümmert. Gegen Ende der Hofbereinigung wurde 1947 das "Schuttfest" gefeiert.

1950

waren die gröbsten Wiederherstellungsarbeiten und Neuaufbauten wie Waschküche und St. Carolus vollendet. Das St. Josefs-Krankenhaus mit 230 Betten, chirurgischer und innerer Abteilung mit angeschlossenen Polikliniken, Belegbetten für HNO-, Augen- und urologisch Kranke, einem Altersheim mit 35 Plätzen, einer staatlich anerkannten Krankenpflegeschule, tüchtigen Handwerks- und Wirtschaftsbereichen, vorzüglicher Küche und einer ökonomisch arbeitenden Verwaltung unter Leitung der gewissenhaften Schwester M. Felicissima war voll funktionsfähig. Am 1. Mai 1950 war die ehrwürdige Schwester M. Othildis Kirschke Oberin des Krankenhauses geworden. Sie besorgte intensiv den Aus- und Umbau innerhalb der Gebäude, so dass der Bettenbestand in zwei Jahren auf 300 erhöht und die St. Josefs-Kapelle in nur zwei Monaten renoviert wurde. Anfang Juli 1950 wurde dem Krankenhaus für karitative Zwecke kostenlos ein gut erhaltenes Landhaus in Phöben bei Werder zur Verfügung gestellt. Nach Renovierung, Möblierung, Ausstattung mit einer kleinen Kapelle sollte es als Müttererholungsheim, Altersheim und Erholungsheim für Ordensschwestern, Personal und Rekonvaleszenten dienen. Am 15. August 1950 war Einweihung des Hauses "St. Theresienheim".

1952

erwarb der Pfarrer in Potsdam-Hermannswerder das Haus und Grundstück Küsselstr. 21. Es wurde zum Alters- und Erholungsheim St. Elisabeth umgebaut. 1983 wurde es aufgelöst und von der Kirchengemeinde als Wohnhaus für Krankenhauspersonal genutzt.

1960

konnte das einstöckige, renovierungsbedürftige Haus Zimmerstraße 2 mit schmalem Gartenland erworben werden. Es sollte noch 17 Jahre dauern, dieses Haus, das im Frühjahr 1977 abgerissen wurde, als dreistöckiges Schwesternwohnheim (1978 - 1981) von Grund auf neu zu erbauen und 1982 als "St. Gertrud" einzuweihen.

1960 und 1961

Wichtigste und teuerste Baumaßnahme unter Pfarrer Allendorff war die Schaffung der heutigen Röntgenabteilung 1960/61. Einweihung war am 26. November 1961.

1962

mussten wichtige Schritte für die Zukunft vorbereitet werden. Damit der Rechtsträger des Krankenhauses, die katholische Kirchengemeinde St. Peter und Paul in Potsdam, vertreten durch den Kirchenvorstand, seiner Gesamtverantwortung optimal gerecht werden konnte, wurde für das Kuratorium des Hauses eine neue Satzung geschaffen, die ab September 1962 in Kraft ist. Das neue Kuratorium wurde mit der Wahrnehmung bestimmter Rechtsträgeraufgaben betraut und ist somit kompetenter und entscheidungsfähiger.
Die Zahl der Mitarbeiter stieg auf über 400, eine schier endlose Sorge um Wohnraum, die zusammen mit kirchlichen und staatlichen Stellung zu tragen war. Für das Internat der Krankenpflegeschule wurden durch Aufstockung und Neuteilung der großen in kleinere Räume ab 1969 Wohn- und Arbeitsbedingungen für die zukünftigen Krankenschwestern wesentlich verbessert.

1964

wurde eine neue Apotheke im Erdgeschoss vom Altersheim St. Franziskus eingerichtet, die als Zweigapotheke dem St. Hedwig-Krankenhaus Berlin angeschlossen war und erst im November 1978 selbstständig wurde.

1968

Der Umbau der Internen Poliklinik gelang hervorragend, sie wurde 1968 eingeweiht und galt als die am besten eingerichtete und modernste der Stadt. Das neue Laboratorium wurde ab 1. Januar 1969 in Betrieb genommen. Eine Wachstation wurde mit zehn Betten und ab Mai 1973 eine eigenständige Abteilung für Anästhesiologie und Intensivmedizin eröffnet, die acht Betten umfasste. Mittels Aufstockung wurde 1982 ein Aufnahmeraum für akut erkrankte und behinderte Patienten geschaffen. Für die Wäscherei wurden neben der Werkstatt neue Räume mit modernen Wasch- und Textilpflegeanlagen erbaut.

1970 und 1971

etablierte sich die Chirurgische Poliklinik im geräumigen Pfarrsaal von St. Carolus.

1986

erfolgte die Rekonstruktion des Operationstraktes, u. a. Anschaffung eines fahrbaren Röntgengerätes 

1997

Errichtung der Abteilung für Gynäkologie/Geburtshilfe am St. Josefs-Krankenhaus mit insgesamt 40 Betten. Die Geburtshilfe wird im Frühjahr 1997 feierlich eröffnet. Im Juli 1997 wird die St. Josefshaus Potsdam gGmbH von der Katholischen Kirchengemeinde St. Peter und Paul und der Kongregation der Brüder vom hl. Alexius gegründet.

1998

Einbindung des St. Josefs-Krankenhauses in den Unternehmensverbund der Gesellschaften der Alexianerbrüder. Der Einkauf, die Haustechnik, die EDV und die Personalabteilung werden zentralisiert. Die Apotheke des St. Josefs-Krankenhaus wird in die Apotheke der St. Hedwig Kliniken Berlin überführt. Seither wird das St. Josefs-Krankenhaus von der Apotheke der St. Hedwig Kliniken Berlin mit Arzneimitteln beliefert.

1999

Im Jahr 1999 konnte endlich die Planung für den Neubau des St. Josefs-Krankenhauses auf den Weg gebracht werden. Die besondere Lage des Krankenhauses in der Nähe des Parks von Sanssouci stellt gestalterisch und städtebaulich besonders hohe Anforderungen an die planenden Architekten. Deshalb fand 1999 ein Wettbewerb statt, der vom Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Frauen des Landes Brandenburg und dem St. Josefs-Krankenhaus ausgelobt wurde. Am Wettbewerb war auch die Stadt Potsdam, die Stiftung Preußischer Schlösser und Gärten und das Brandenburgische Landesamt für Denkmalpflege beteiligt. Ende 1999 stand der Sieger des Wettbewerbes fest, der dann mit der Planung des Neubaus des St. Josefs-Krankenhauses beauftragt wurde.

2002

Im Sommer 2002 wird ein Erweiterungskrankenhaus in Vorbereitung der Bautätigkeit des St. Josefs-Krankenhauses in Betrieb genommen. Die Innere Klinik zieht dort ein. Damit können Gebäude im Bereich der Zimmerstraße für den ersten Bauabschnitt freigezogen werden.

2004

Im Mai erfolgte der erste Spatenstich und am 1. Oktober wird das Richtfest des ersten Bauabschnittes gefeiert.

2006

Einweihung des Krankenhausneubaus "Haus St. Alexius" im März.

2009

Die Deutsche Gesellschaft für Kardiologie hat das St. Josefs-Krankenhaus Potsdam in Kooperation mit der Kardiologischen Gemeinschaftspraxis am Park Sanssouci am 14. Mai 2009 als "Chest Pain Unit" zertifiziert. Das Darmzentrum wurde erfolgreich zertifiziert, durch die Deutsche Krebsgesellschaft e. V. (DKG).

2010

Deutsche Schlaganfallgesellschaft hat das St. Josefs-Krankenhaus Potsdam-Sanssouci am 20. Dezember 2010 zur Stroke Unit zertifiziert.

2011

Die MS Ambulanz des St. Josefs-Krankenhauses erhält das Zertifikat Regionales MS-Zentrum.

2012

Am 15. Juni 2012 feiert das St. Josefs-Krankenhaus in Potsdam sein 150-jähriges Bestehen.

2014

Am 04. Juni 2014 erfolgt die symbolische Übergabe der Baugenehmigung für den zweiten Bauabschnitt in der Zimmerstraße an das St. Josefs-Krankenhaus.

2016

Im Juli 2016 konnte der zweite Bauabschnitt in der Zimmerstraße an das St. Josefs-Krankenhaus fertiggestellt und eröffnet werden.

2018

Der dritte Bauabschnitt, die Sanierung des historischen Josef-Hauses, wurde begonnen. Im August 2018 besiegeln die Alexianer und das Evangelisches Zentrum für Altersmedizin eine strategische Partnerschaft für die Versorgung älterer Menschen in der Region Potsdam.


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