Neue Chefärzte nehmen ihre Arbeit auf

01.07.19, Alexianer St. Josefs-Krankenhaus

Am 1. Juli 2019 nahmen gleich zwei neue Chefärzte ihre Arbeit im Alexianer St. Josefs-Krankenhaus Potsdam auf. Dr. med. Torsten Schulze ist neuer Chefarzt der Klinik für Anästhesie und Intensivmedizin. Er folgt auf Dr. med. Norbert Vogt, der sich nach 17-jähriger Tätigkeit im St. Josefs in den Ruhestand verabschiedet. Dr. med. Christian Frahm begann als Chefarzt des Radiologischen Instituts seinen Dienst im Haus. Sein Vorgänger, Dr. med. Bernd Kissig, trat nach fast 30-jähriger Tätigkeit am Standort am 31. Juli 2019 seinen Ruhestand an.

„Der Dienstantritt der Chefärzte Schulze und Frahm markiert einen ganz wesentlichen Meilenstein für die künftige Patientenversorgung“, sagt Regionalgeschäftsführer Oliver Pommerenke. „Erstmals seit 20 Jahren werden die Radiologie sowie die Anästhesie und Intensivmedizin in Potsdam wieder mit einer dauerpräsenten, chefärztlichen Leitung vor Ort versehen. Damit tragen wir den steigenden Leistungszahlen und dem wachsenden Bedarf in der Region Potsdam Rechnung“, so Pommerenke weiter. Zuvor wurden die Abteilungen innerhalb des Alexianer-Verbundes gemeinsam mit dem St. Hedwigs-Krankenhaus und dem Krankenhaus Hedwigshöhe Berlin geführt.

„Hands-on“ für Potsdam und die Region

„Nähe und Kommunikation auf Augenhöhe ist für uns ein wichtiges Kriterium. Das schätzen unsere Patienten sehr und das ist auch unser Selbstverständnis als Alexianer“, ergänzt der Regionalgeschäftsführer. „Als Mediziner mit einer ausgesprochenen „Hands-on“-Mentalität wird es unseren neuen Chefärzten nicht schwerfallen, mit unseren Patienten, den Mitarbeitenden und einweisenden Kollegen vertrauensvoll zusammenzuarbeiten. Der erfahrene Notarzt Torsten Schulze wird beispielsweise mit dem Notarztwagen regelmäßig in der Region im Einsatz sein. Zudem freuen wir uns auf die Impulse in der interventionellen Radiologie, die Christian Frahm mitbringt“, so Pommerenke.

Neuer Chefarzt der Klinik für Anästhesie und Intensivmedizin

Dr. med. Torsten Schulze absolvierte sein Studium an der Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald und an der Humboldt Universität zu Berlin und war zuletzt Leitender Oberarzt und stellvertretender Chefarzt der Klinik für Anästhesiologie und Intensivmedizin am Achenbach Krankenhaus Königs Wusterhausen.

Der gebürtige Brandenburger ist langjähriger Facharzt für Anästhesiologie mit den Zusatzbezeichnungen Intensivmedizin und Notfallmedizin. Die Arbeit an reinen Versorgungskrankenhäusern, wie dem Carl-Thiem-Klinikum Cottbus und dem Evangelischen Krankenhaus Luckau, prägten seinen Anspruch auf eine Patientenversorgung auf hohem Niveau und eine medizinische Betreuung von Mensch zu Mensch.

„In den kommenden Monaten stocken wir auf zehn Beatmungsbetten auf. Damit liegt mein Fokus im St. Josefs-Krankenhaus ganz klar auf der medizinischen Weiterentwicklung der von Dr. Vogt hervorragend aufgestellten Klinik“, sagt Dr. Torsten Schulze. Die starke Einbeziehung bestehender und neuer Kooperationspartner und die absehbaren positiven Synergien durch den Verbund der Christlichen Kliniken Potsdam möchte der neue Chefarzt ebenfalls für den Ausbau seiner Fachabteilung nutzen.

Neuer Chefarzt des Radiologischen Instituts

Der gebürtige Rostocker Dr. med. Christian Frahm füllte auf seinem ärztlichen Berufsweg vielfältige Rollen in unterschiedlichen Settings aus: als Diagnostiker und Interventionalist, als Lehrender und Forschender, als Teamleiter und Ausbilder, als Angestellter und Unternehmer, in der Klinik und in der ambulanten Praxis sowie im „verzahnten“ Medizinischen Versorgungszentrum (MVZ).

Nach einer universitären Facharztausbildung in Rostock und Tätigkeiten als Universitätsoberarzt in Kiel und Lübeck sowie der Teilhaberschaft einer radiologischen Gemeinschaftspraxis hat Dr. Frahm eine radiologische MVZ-Zweigpraxis in einer Spezialklinik für Gelenke und Wirbelsäule geführt. Danach war er als interventioneller Klinikradiologe in der privatisierten Radiologieabteilung des St. Joseph-Krankenhauses Berlin-Tempelhof tätig und zuletzt als allgemein- und neuroradiologischer Oberarzt am Vivantes Auguste-Viktoria-Klinikum in Berlin-Schöneberg beschäftigt. Hier etablierte er die endovaskuläre Neurothrombektomie als neue Behandlungsoption bei akuten Schlaganfällen.

„In der von Dr. Kissig hervorragend etablierten, diagnostischen Abteilung am St. Josefs-Krankenhaus stehen mit modernsten Geräten ideale Arbeitsbedingungen zur Verfügung. Für die Patientinnen und Patienten bieten wir damit eine schonende und schnelle Diagnostik von höchster Qualität“, stellt Christian Frahm fest. Mit der Neuroangiografie und neuroradiologischen Notfallinterventionen möchte Chefarzt Frahm die Behandlungsschwerpunkte am St. Josefs-Krankenhaus ergänzen.