Vernetzt denken, individuell behandeln
Erkrankungen der Gefäße sind komplex und erfordern mehr als eine einzelne Perspektive. Am St. Josefs-Krankenhaus setzen wir deshalb auf eine konsequent interdisziplinäre Gefäßmedizin: Spezialistinnen und Spezialisten aus Angiologie, Gefäßchirurgie, interventioneller Radiologie, Neurologie und weiteren Fachbereichen arbeiten Hand in Hand. Für die bestmögliche Behandlung jedes einzelnen Menschen.
Gemeinsam entscheiden – individuell behandeln
Jede Therapieentscheidung wird bei uns im Team getroffen. In regelmäßigen Gefäßkonferenzen besprechen wir komplexe Fälle interdisziplinär und entwickeln maßgeschneiderte Behandlungskonzepte. Abgestimmt auf Krankheitsbild, Begleiterkrankungen und persönliche Lebenssituation.
Moderne Gefäßmedizin bedeutet für uns, medizinische Exzellenz mit Teamarbeit und echter Patientenzentrierung zu verbinden.
Dr. med. Gesine Dörr, Chefärztin der Klinik für Innere Medizin
Moderne Medizin mit klarem Fokus
Unser Ansatz verbindet aktuelle Leitlinien mit klinischer Erfahrung. Dabei gilt: So viel Therapie wie nötig, so wenig Eingriff wie möglich. Insbesondere bei der peripheren arteriellen Verschlusskrankheit (pAVK) setzen wir gezielt auf konservative Verfahren wie strukturiertes Gehtraining, ergänzt durch medikamentöse Therapie und, wenn erforderlich, interventionelle oder operative Maßnahmen.
Den ganzen Menschen im Blick
Gefäßerkrankungen betreffen nicht nur einzelne Organe. Deshalb betrachten wir stets den gesamten Menschen - körperlich, psychisch und sozial. Diese ganzheitliche Sicht prägt unsere Diagnostik, Therapie und Nachsorge.
Spezialisierte Diagnostik und Therapie aus einer Hand
Von der frühzeitigen Abklärung bis zur komplexen Behandlung bieten wir ein breites Spektrum:
- moderne Gefäßdiagnostik (Ultraschall, Bildgebung, Funktionsdiagnostik)
- Therapie von Durchblutungsstörungen, z. B. pAVK oder Carotisstenosen
- Behandlung chronischer Wunden und Gefäßentzündungen (Vaskulitiden)
- strukturierte Bewegungstherapie und Gefäßsport
- individuelle Nachsorge und eng abgestimmtes Entlassmanagement
Behandlungsspektrum
- Endovaskuläre Ausschaltung / Versorgung von Bauch und Beckenaneurysmen
- Operationen, intraoperative Interventionen
- Stenosen der Arteria carotis interna
- Sämtliche OP-Verfahren bei pAVK
- Dialysezugänge
- Verfahren der Varizenchirurgie
- Chronische Wunden
- Amputationen und prothetische Versorgung
- Sklerosierung von Varizen
- Portimplantationen
- Farbkodierte Ultraschalluntersuchungen der Gefäße
- Strukturierte Gehstreckenbestimmung mit ABI
- Transkutane Sauerstoffmessung
- Gefäßlabor:
- Optische Pulswellenoszillographie
- Optischer Arteriendruck
- Venenverschlussplethysmographie
- Digitale Photoplethysmographie
- Kapillarmikroskopie
- Kontrastmittelunterstützter Ultraschall (CEUS)
- Angiografie mittels Computertomographie (CTA)
- Angiografie mittels MRT/MRA (ambulant)
- Digitale Subtraktionsangiografie (DSA) mittels Katheter (ambulant)
- Behandlung von Gefäßverschlüssen und Stenosen mittels Ballon und Stent (PTA, Stent-Angioplastie, Drug-eluting-Balloon, Cutting Balloon)
- Diagnostik und Therapie von Dialyse-Shunts
- Perkutane Thrombembolektomie
- Lokale Fibrinolysetherapie bei akutem arteriellen Verschluss
- CT-gesteuerte Sympathikolyse
Gefäßsportgruppen im Potsdamer Werner-Alfred-Bad
Wenn Sie an einer peripheren arteriellen Verschlusskrankheit (pAVK) - auch "Schaufensterkrankheit" genannt - leiden, kann die Teilnahme an einer ambulanten Gefäßsportgruppe sinnvoll sein. Eine Altersbegrenzung besteht nicht. Durch regelmäßiges Training erreichen Sie mehr Stabilität im Umgang mit Ihrer Erkrankung.
Enge Zusammenarbeit mit zuweisenden Kolleg*innen
Für zuweisende Ärztinnen und Ärzte bieten wir direkte, unkomplizierte Abstimmungsmöglichkeiten, von der schnellen Fallbesprechung bis zur gemeinsamen Therapieplanung. Unser Ziel ist eine transparente, verlässliche Zusammenarbeit auf Augenhöhe.