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Notaufnahme im
Alexianer St. Josefs-Krankenhaus

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Medizinische Versorgung und vertrauliche Spurensicherung nach Vergewaltigung
(Alexianer St. Josef-Krankenhaus)
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Optimale und nachhaltige Versorgung

Als zertifizierte Schwerpunktklinik zur Behandlung von Herzschwäche versorgen wir Menschen mit schweren Herzerkrankungen optimal und nachhaltig nach modernen Therapierichtlinien.

Herzinsuffizienzzentrum (Heart Failure Unit - Schwerpunktklinik)

Die Deutsche Gesellschaft für Kardiologie, Herz- und Kreislaufforschung (DGK) und die Deutsche Gesellschaft für Thorax-, Herz- und Gefäßchirurgie (DGTHG) hat das Alexianer St. Josefs-Krankenhaus Potsdam als Schwerpunktklinik zur Behandlung von Herzschwäche ausgezeichnet. Damit gehört das St. Josefs-Krankenhaus zu einem der wenigen Häuser in Brandenburg, die über eine zertifizierte Heart Failure Unit (HFU) verfügen.

Interdisziplinäre Herz-​Kreislaufmedizin von Diagnose bis Therapie

Die Interaktion zwischen dem stationären, klinischen und dem ambulanten Bereich mit der am Standort ansässigen Kardiologischen Gemeinschaftspraxis ist eng verzahnt und über Jahre eingespielt. Dank der räumlichen Nähe können die Patientinnen und Patienten standardisiert und multiprofessionell behandelt werden.

Eine Vielzahl an Menschen in Deutschland leidet an schweren chronischen oder akuten Herzinsuffizienzen. Pro Jahr kommen zahlreiche Betroffene mit Neuerkrankungen hinzu. Allein im St. Josefs-​Krankenhaus Potsdam wird jährlich eine deutlich steigende Anzahl von Herzinsuffizienzpatient*innen behandelt.

Das Herzinsuffizienz-​Team, die sogenannte Heart-Failure-Unit (HFU) am St. Josefs-Krankenhaus wird insbesondere pflegerisch durch vier zertifizierte "Heart-​Failure-Nurses" unterstützt. Strukturell wird der HFU-​Schwerpunkt durch eine Intermediate Care - ​Station (IMC) mit ausgewiesenen Herzinsuffizienzbetten und eine zertifizierte Chest-​Pain-Unit (CPU) ergänzt.

Der fachliche Austausch mit der Klinik für Intensivmedizin und Anästhesiologie, dem Radiologischen Institut und weiteren Fachdisziplinen des Hauses zählen außerdem zu den Stärken des Versorgungsspektrums im St. Josefs. Ein weiteres ganz wesentliches Fundament ist die enge und professionelle Zusammenarbeit mit niedergelassenen Kollegen und den Herzzentren sowie mit den Reha-​Kliniken im Land Brandenburg und Berlin.

Die Herzinsuffizienz bedeutet einfacher ausgedrückt Herzschwäche. Bei Herzschwäche pumpt das Herz nicht genügend Blut durch den Körper, um den lebensnotwendigen Bedarf mit lebenswichtigem Sauerstoff zu decken. Das Herz ist nicht mehr in der Lage, den Körper ausreichend mit Blut zu versorgen und somit fehlt auch der Sauerstoff. Dies führt zu typischen Symptomen wie Luftnot bei Belastung oder auch stark geschwollenen Beinen. Diese Symptome werden durch anormale Flüssigkeitsansammlung erzeugt.

Eine Herzschwäche entwickelt sich meistens langsam als Folge einer Erkrankung des Herzens. Solche Erkrankungen können beispielsweise ein Herzinfarkt, zu hohe Belastung des Herzens aufgrund eines jahrelangen unbehandelten Bluthochdrucks oder ein Herzklappenfehler sein. Die eingeschränkte Pumpfunktion ist in kritischen Situationen die entscheidende Ursache für verschiedene Symptome.

Die Symptome einer Herzschwäche sind nicht immer eindeutig. Einige Patient*innen verspüren im frühen Stadium einer Herzschwäche gar keine Symptome. In einigen Fällen sind die Symptome einer Herzschwäche aber sehr deutlich. Das hängt mit der Unfähigkeit des Herzens zusammen, ausreichend Blut zu pumpen und die Organe ausreichend zu versorgen. Dann treten verschiedene Symptome auf. Hier einige Beispiele:

  • Kurzatmigkeit
  • Husten mit schaumigem Schleim
  • Schwellung der Füße und Beine
  • Geschwollener Bauch, Appetitlosigkeit
  • Antriebslosigkeit, Gefühl der Erschöpfung
  • Schlafschwierigkeiten bei Nacht wegen Atemnot
  • Vermehrter Harndrang bei Nacht

Das Risiko, eine Herzinsuffizienz zu entwickeln, variiert von Mensch zu Mensch, ist also unterschiedlich ausgeprägt. Im Vorfeld eine Herzinsuffizienz vorherzusagen, ist sehr schwierig. Aber es gibt einige bekannte Risikofaktoren. Um einer möglichen Herzinsuffizienz vorzubeugen, ist es gut, sich der Risikofaktoren bewusst zu sein und bei Bedarf frühzeitig eine Ärztin oder einen Arzt aufzusuchen. Zu den Risikofaktoren für eine Herzinsuffizienz gehören:

  • Hoher Blutdruck (Hypertonie)
  • Koronare Herzkrankheit
  • Herzinfarkt (Myokardinfarkt)
  • Herzklappenfehler
  • Angeborener Herzfehler
  • Kardiomyopathie (Herzmuskelerkrankung)
  • Endokarditis (Entzündung der Herzinnenhaut)
  • Myokarditis (Entzündung des Herzmuskels)
  • Herzleiden in der Familiengeschichte
  • Diabetes

Unser interdisziplinäres Herzinsuffizienz-​​Team am Alexianer St. Josef-​Krankenhaus kann feststellen, ob Sie an Symptomen einer Herzschwäche leiden und wie weit diese Erkrankung fortgeschritten ist. Erste medizinische Schritte sind die Aufnahme Ihrer Krankengeschichte sowie eine umfangreiche körperliche Untersuchung.

Wir wenden in unserer Schwerpunktklinik folgende Untersuchungen bei der Diagnosefindung an:

  • Echokardiogramm (Ultraschall des Herzens)
  • Elektrokardiogramm (EKG)
  • Röntgenbild des Brustkorbes
  • Belastungs-Test
  • Herzkatheteruntersuchung

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