Oberarzt Dr. med. Thomas Wiechmann in Ruhestand verabschiedet

Am 30. April führte sein Weg offiziell das letzte Mal in seine Arbeitsstätte. Nach 11 Jahren Tätigkeit als Chirurg im St. Josefs-Krankenhaus wurde Oberarzt Dr. med. Thomas Wiechmann (Bildmitte) u.a. von Regionalgeschäftsführer Oliver Pommerenke, der Ärztlichen Direktorin und Chefärztin Dr. Gesine Dörr, Prokuristin Friederike Röder und Chefarzt Dr. Ralf Uhlig (v.l.n.r.) in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet.

03.05.19, Alexianer St. Josefs-Krankenhaus

Oberarzt Dr. med. Thomas Wiechmann musste bei seiner Verabschiedung am 30. April 2019 zahlreiche Hände schütteln, hörte viele lobende Worte über seine Arbeit und wurde umarmt. 11 Jahre Tätigkeit als Facharzt für Chirurgie und Viszeralchirurgie im Josefs-Krankenhaus sind nicht spurlos vorübergegangen. Er war fest mit seiner Arbeit und seinem Krankenhaus verwurzelt. Er war Wegbegleiter und Mentor vieler jüngerer Kolleginnen und Kollegen. Sie schwärmen von seiner Geduld, Präzision, Zuverlässigkeit und seiner zugewandten Art in den berufsbedingt hektischen Jahren der Zusammenarbeit mit ihm.

Chefarzt Dr. med. Ralf Uhlig würdigte die Zusammenarbeit mit dem scheidenden Mediziner. Er habe ihm geholfen, das Haus kennenzulernen und sich einzuarbeiten, als er 2018 als Chefarzt begann. Dr. Wiechmann leitete zu dieser Zeit kommissarisch die Klinik für Chirurgie am Josefs-Krankenhaus. Gemeinsam meisterten sie die Umstrukturierung der Klinik zu einer der leistungsfähigsten Anlaufpunkte für die die Disziplinen Allgemein-, Viszeral- Gefäß-, Thorax- und Unfallchirurgie der Region. Der exzellente Ruf laparoskopischer Operationen am Josefs ist einer der großen Verdienste Wiechmanns. Wie viele Patientinnen und Patienten er behandelt, wie viele Operationen er vorgenommen hat, das könne er beim besten Willen nicht sagen, so der Oberarzt. Vierstellige Zahlen kämen da bestimmt zusammen. Das Operationsspektrum war weit gefächert. „

Regionalgeschäftsführer Oliver Pommerenke schätzte Dr. Wiechmann auch als streitbaren Menschen, der sich leidenschaftlich für die Belange der Klinik und seines Teams einsetzte. Kleine Meinungsverschiedenheiten in Zeiten großer Umbrüche seien jedoch ganz normal, haben das gute Miteinander nicht getrübt, sondern vielmehr bereichert, sagte Pommerenke beim Abschied.

Eines war Dr. Wiechmann vor allem auch: ein Brückenbauer im langjährigen, kooperativen  Miteinander der Kolleginnen und Kollegen vieler medizinischer Einrichtungen der Region. Das zeigte die eigens für ihn von den OP-Schwestern Simone Zabel aus dem Josefs und Kerstin Hiller aus dem Bergmann-Klinikum arrangierte Abschiedsparty vergangenen Freitag am Pfingstberg. Hier feierten alle noch einmal gemeinsam und sehr ausgelassen den bevorstehenden Ruhestand. Denn ruhiger wird der neue Lebensabschnitt für den Oberarzt dann wohl schon. Der passionierte Bootsfahrer wird viel mehr Zeit für die Idylle der Brandenburger Seenlandschaften haben und seine Leidenschaft für Kunst und Kultur genießen können.