Ende einer Ära

15.08.19, Alexianer St. Josefs-Krankenhaus

Am 15. August wurden unsere verdienten Chefärzte Dr. Bernd Kissig und Dr. Norbert Vogt in den Ruhestand verabschiedet. Dr. med. Christian Frahm und Dr. med. Torsten Schulze wurden offiziell als Nachfolger eingeführt. Kollegen und Wegbegleiter trafen zur Feierstunde im Historischen Gewölbe am Potsdamer Neuen Markt zusammen.

Ihr Rückzug in den Ruhestand markiert das Ende einer Ära am St. Josefs-Krankenhaus in Potsdam. Beide begannen ihre Tätigkeit in Potsdam zu einer Zeit großer Umbrüche und Veränderungen. Dr. Kissig kam 1992 als Chefarzt des Radiologischen Instituts ins St. Josefs. Dr. Vogt trat 2002 seinen Dienst als Chefarzt der Klinik für Anästhesie und Intensivmedizin an.

Besonders berührt vom Abschied erinnerte die Ärztliche Direktorin Dr. Gesine Dörr mit kleinen Anekdoten aus dem Arbeitsalltag an die besonderen und lustigen Momente der vergangenen Jahre. „Länger als ich im Josefs bin, leiten Sie Ihre Kliniken, haben alle Höhen und Tiefen unseres Hauses miterlebt und bleiben für uns immer ein Teil der Josefs-Familie“, so Dr. Gesine Dörr in ihrer Ansprache. „Sie sind die Architekten der positiven Entwicklung in der Alexianer-Region Potsdam. Mit hoher Integrität, ihrer Genauigkeit und Gründlichkeit, aber vor allem auch mit ihrem menschlichen Einfühlungsvermögen“, würdigt Regionalgeschäftsführer Oliver Pommerenke die beiden Chefärzte. „Sie waren immer gute Ratgeber und bleiben das hoffentlich auch in Zukunft“, fügte er hinzu.

Mit bewegenden Ansprachen gingen beide Chefärzte auf die Vergangenheit ein und sprachen von einer spannenden, aber nicht immer stressfreien Zeit. "Eine Zeit, die für mich als Mediziner immer sehr begegnungsintensiv und herausfordernd war", fasst Norbert Vogt zusammen. Standortübergreifend leiteten Dr. Kissig und Dr. Vogt neben den Kliniken im St. Josefs-Krankenhaus Potsdam gleichzeitig die entsprechenden Abteilungen im St. Hedwigs-Krankenhaus und Krankenhaus Hedwigshöhe in Berlin. "Danke, dass ihr diesen Spagat jahrzehntelang mitgemacht habt“, sagte Bernd Kissig sichtlich ergriffen zu seiner Frau und seinen beiden Töchtern im Auditorium. Mit besonderer Wertschätzung wandten sich beide Chefärzte an ihre Teams. Viele erfolgreiche Leistungen seien nur durch die zuverlässige Unterstützung der Kolleginnen und Kollegen im St. Josefs-Krankenhaus möglich gewesen.