Aktionstag Saubere Hände im St. Josefs-Krankenhaus

Die engagierten Hygieneschwestern des St. Josefs-Krankenhauses, Sr. Kristiane Leutert und Sr. Josephine Skilandat, haben am 28. Juni den jährlichen Aktionstag „Saubere Hände“ organisiert und durchgeführt. Neben einem Informationsstand am Bistro des Krankenhauses wurden mit einem mobilen Aktionsstand auch die Bereiche Dialyse, Kreißsaal und OP angefahren.

Motivierendes Training

Mit der Blackbox (Hygienekontrolle mit Schwarzlicht) und vielen weiteren Experimenten wurden die Mitarbeiter zum Händedesinfektionstraining motiviert. Auch die 5 Momente der Händehygiene wurden nochmals besprochen. Das 5 Momente-Konzept basiert auf den Erkenntnissen über wesentliche Erregerquellen und identifiziert die wichtigsten Situationen (vor und nach Kontakt), in denen eine Händedesinfektion die Übertragung von Erregern verhindern soll.

Handschuhe wurden mit Fingermalfarbe eingerieben und zeigten den Mitarbeitern deutlich, dass es beim Ausziehen der Handschuhe oft zu einer Rekontamination kommt. Das Experiment „Vogelsand“ stellte heraus, dass nicht nur eine Händedesinfektion ausreichend ist, sondern auch das Händewaschen eine große Rolle spielt.  

„Die Ergebnisse unserer Aktion und die Gespräche mit den Mitarbeitenden zeigen deutlich, wie wichtig es ist, die Basishygiene nochmals aufzufrischen und diese auch mit  interaktiven Angeboten darzustellen.“, sagt Schwester Kristiane Leutert.

Die Aktion Saubere Hände

Die Aktion Saubere Hände ist eine gemeinsame Kampagne des Aktionsbündnis Patientensicherheit e.V., des Nationalen Referenzzentrums für die Surveillance von nosokomialen Infektionen und der Gesellschaft für Qualitätsmanagement im Gesundheitswesen e.V.

Ziel der Kampagne ist, die Händehygiene im Krankenhaus zu fördern und so die Zahl von Infektionen deutlich zu senken. Teilnehmen können alle deutschen Krankenhäuser. Die Aktion Saubere Hände zeichnet Krankenhäuser, die sich besonders stringent um die Händehygiene bemühen mit Zertifikaten in den Klassen Bronze, Silber und Gold aus. Die Staffelung in drei Stufen ermöglicht die Darstellung der unterschiedlichen Niveaus.

An etwa 20 % der teilnehmenden stationären Einrichtungen ist bis März 2017 das Bronze-Zertifikat vergeben worden, darunter auch das St. Josefs-Krankenhaus Potsdam. 5 % der Krankenhäuser erhielten in diesem Zeitraum das Silber- und 1 % das Gold-Zertifikat. Das System der Zertifikate wurde im Jahr 2011 etabliert und bekam im Zuge einer Überarbeitung im Jahre 2014 sein aktuelles Format.

Kontakt

Benjamin Stengl

Unternehmenskommunikation
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Tel.: (0331) 9682-2007
Fax: (0331) 9682-2009
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